Kastelbell (italienisch: Castelbello) bildet mit dem Nachbarort Tschars (Ciardes) eine kleine Gemeinde im Vinschgau/Südtirol. Rund 2500 Einwohner sind in dieser wunderschönen, nun allmählich auch touristisch erschlossenen Landschaft daheim.
Das Ortsbild wird geprägt durch das am Dorfrand gelegene Schloss.
Das Schloss Kastelbell liegt malerisch auf einem mächtigen Felsblock, der am linken Ufer der Etsch aufragt, wo diese aus der Schlucht der Latschander das weite Untervinschgau erreicht. Der Felsen ist nicht hoch, fällt aber gegen das Tal so steil ab, dass die Burg von dieser Südseite einst als von der Natur gesichert gelten konnte. Die ältere Burg nahm nur die Mitte des Felsens in Anspruch und war klein. Die langgesteckte Anlage, die die Burg seitdem 16. Jh. zeigt, mißt über 70 m in der Länge und kaum 30 m in der Breite.

Der Ort ist mit Kfz und Eisenbahn (Vinschgerbahn Meran – Mals) gut erreichbar. Die Umgebung lässt sich auf über 50 Kilometern Wanderwege bestens zu Fuß erkunden. Wanderungen durch das Etschtal sind sehr erholsam. 
Mehr Kondition braucht man auf den Bergwegen oberhalb des Tales, wird aber dafür mit herrlichen Ausblicken verwöhnt.
Zu jeder Jahreszeit lohnt sich eine Reise nach Südtirol. Ein besonderer Zauber aber liegt für mich über der Landschaft zur Zeit der Obstblüte. Ein strahlend zartrosa-weißes Meer von Apfelbäumen prägt dann das Bild des Vischgau.
Angenehm und preiswert übernachtet habe ich im zentral gelegenen Hotel Bauhof, wo man sich auch sehr freundlich um seine Gästeschar kümmert.









