In der italienischen Szene der Liedermacher (Cantautore) ist Gianmaria Testa eine Ausnahmeerscheinung und ein großer Glücksfall. Der mittlerweile 50jährige Piemonteser, geboren nahe Cueno, dort noch heute wohnhaft und im Hauptberuf Bahnhofsvorsteher, begann seine Karriere erst spät. Nach dem Gewinn eines Gesangswettbewerbes wurde Testa jenseits der Grenze in Frankreich zum Star, nahm dort 1994 seine erste CD auf und eroberte nach und nach auch das italienische Publikum.
Seine melancholischen Lieder erinnern manchmal an Paolo Conte, doch die musikalische Begleitung ist viel mehr an Folklore und Jazz orientiert. Besonders empfehlenswert sind seine CDs “Il valzer di un giorno” (2000) und “Altre latitudini” (2003).
Wer ihm begegnet, trifft auf einen völlig uneitlen, humorvollen und nahbaren Musiker, der seine Bodenständigkeit bewahrt hat. Die Chance, ihn in einem seiner poetischen, berührenden Konzerte zu erleben, hat das deutsche Publikum im April: Tourneestationen sind Murnau (9.4.), Regensburg (10.4.), Potsdam (11.4.), Hagen (12.4.), Duisburg (13.4.), Frankfurt (14.4.) und Langenau (15.4.). Diese Gelegenheiten sollte man sich nicht entgehen lassen.






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